Herzlich Willkommen beim Bezirksimkerverein Metzingen e.V.

Brutbrett

Willst du Gottes Wunder seh'n,
musst du zu den Bienen geh'n.

Kennen Sie diese alte Volksweisheit? Uns Imkern ist sie wohlbekannt und so mancher mag sie auch bestätigen, wenn er an seinen Bienenständen arbeitet und für einen Moment dem emsigen Treiben zuschaut.

Wir möchten Sie einladen und ermuntern, sich mit dem faszinierenden Hobby der Imkerei, der Bienenhaltung, zu befassen. Wir möchten Ihnen auf unserer Webseite nach und nach interessante Informationen rund um die Honigbiene und deren Produkte (Honig, Wachs, Propolis) anbieten.

Oder sind Sie einfach "nur" Genießer, wissen den wunderbaren Geschmack von Honig zu schätzen und möchten mit dem Kauf von Honig aus dem Ermstal die regionalen Imker unterstützen? Sehr gerne! Beim Landesverband Württembergischer Imker gibt es eine Imkersuche, über die Sie Imker in Ihrer Nähe finden können.

Wenn Sie Interesse an der Bienenhaltung oder andere Fragen haben, nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf. Sie können sich direkt an den Vorstand wenden oder uns eine Email über unser Kontaktformular zusenden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich in unser Gästebuch eintragen würden. Gerne auch mit konstruktiver Kritik an unserem Webauftritt.

Neueste Meldung

Varroatelefon vom 12.06.2016

Jetzt gehen vereinzelt Meldungen über einen erhöhten Milbenfbefall ein. Wir empfehlen Ihnen an Ihren Ständen die Befallssituation zu überprüfen. So haben Sie die Möglichkeit rechtzeitig zu agieren.

Zur Diagnose stehen Ihnen die Puderzuckermethode, das Auswaschen von Bienenproben oder die Gemülldiagnose zur Verfügung.

Sofern Ihre Beuten mit geeigneten Böden ausgestattet sind, ist die Gemülldiagnose für Sie in der Regel die einfachste Methode. Die Diagnose sollte mehrmals wiederholt werden, um möglichst verlässliche Daten zu erhalten.

Ab einem durchschnittlichen täglichen Milbenfall von 5 Milben, sollten Sie die betreffenden Völker besonders im Auge behalten.
Fallen jedoch schon über 10 Milben am Tag und gibt es geschädigte Bienen im / vor dem Volk, müssen Sie unverzüglich handeln!
Solche Völker sollten baldmöglichst aus der Produktion genommen werden und dann gegen die Milbe behandelt werden. Je nach Zustand des Volkes kann es ratsam sein einen Kunstschwarm zu bilden und die Brut zu vernichten. Der Kunstschwarm wird mit Milchsäure behandelt.
In den noch nicht so stark geschädigten Völkern sind in der Regel (mehrmalige) Behandlungen mit 60%-iger Ameisensäure ausreichend. Vergessen Sie nicht die Erfolgskontrolle!

Ableger:
Die Ableger wurden nach der Bildung in der brutfreien Phase mit Milchsäure behandelt. Jetzt muss darauf geachtet werden, dass der Futterstrom nicht abreißt. Sie sollten laufend gefüttert werden. Hierzu eignen sich am besten regelmäßige, kleine Gaben von Zuckerwasser im Verhältnis 1:1.

Futterbedarf Wirtschaftsvölker:
Vielerorts zehren die Völker seit einiger Zeit von ihren Vorräten – achten Sie darauf, dass die Völker nicht hungern!

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachberater, an das zuständige Untersuchungsamt oder an uns. Wir sind zu erreichen unter der Telefon-Nummer 0711-459 22659.

(Text: Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim)