Völkervermehrung in 4 Schritten (Optimiert)

Ein Nachteil bei der klassischen Völkervermehrung in vier Schritten ist die doch recht lange Dauer, die das Verfahren in Anspruch nimmt. Erst nach neun Tagen wird der Zuchtstoff zugehängt und das Volk muss dann nochmals von Neuem mit dem Aufziehen der Königinnen beginnen. Das Volk wird schließlich nicht jünger und ist unnötig lange in gestresstem Zustand.

Abhilfe schafft ein etwas modifiziertes, "gestrafftes" Verfahren:

1. Am Tag x (vormittags): Pflegevolk vorbereiten:

Jedes Wirtschaftsvolk liefert ein bis zwei mit Bienen besetzte Brutbretter. Mit 9 solcher Waben wird ein Sammelbrutableger gebildet. Es sollten richtige Brutbretter – natürlich ohne Königin – entnommen werden, die jedoch noch einen Honigkranz aufweisen. Alternativ kann auch anstelle einer (!) Brutwabe eine Futterwabe gegeben werden. Jedes Brutbrett hat etwa 500 Bienen und 5000 Arbeiterinnenzellen. Zusätzlich sollten Bienen einiger Waben hinzugegeben werden.

2. Am Tag x (nachmittags): Belarvten Zuchtrahmen einhängen:

Bereits nach einigen Stunden sind sich die Bienen bewusst, dass keine Königin vorhanden ist. Nach 3-5 Stunden kann also der Zuchtrahmen eingehängt werden.

3. Am Tag x+5 (abends): "Wilde" Nachschaffungszellen brechen, Zellen des Zuchtrahmens käfigen.

Es müssen alle Nachschaffungszellen gebrochen und es darf hierbei keine übersehen werden. Lieber zwei oder drei Mal schauen.

4. Am Tag x+10: Ableger mit je einer Kg-Zelle bilden. (Oder am Tag x+13 Ablegerbildung mit geschlüpften Königinnen.)

Jedes Begattungsvölkchen wird im Magazin gebildet, das mit einer "Bienenwabe" des Pflegevolkes, einer Futterwabe und acht leeren, gedrahteten Rähmchen gefüllt wird. Dazu kommt eine unbegattete Königin.

Natürlich kann man mit 3er oder 4er Böden auch mehrere Begattungsvölkchen in einem Magazin unterbringen.

Fertig!

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