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Varroatelefon vom 30.06.2010

Seit Einzug des Sommers honigt auch weit verbreitet der Wald. Die Tageszunahmen liegen bei 2 bis 6 kg und dürften zurzeit hauptsächlich von der Fichte stammen. Da und dort ist auch die Tanne verspritzt und wird von Bienen beflogen.

Besonders hohe Zunahmen lassen auf einen Massenbefall der am älteren Holz siedelnden Fichtenrindenlausarten schließen. Wenn die Tracht ausschließlich von der Großen Schwarzen Fichtenrindenlaus verursacht wird droht das Auftreten von Zementhonig.

Die Jungvölker haben begonnen zu wachsen und brauchen viel Futter. Deshalb ist auch bei schönem Wetter auf ihre ausreichende Futterversorgung zu achten.

Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie sich an Ihren Fachberater, an das zuständige Untersuchungsamt oder an uns wenden. Wir sind zu erreichen unter der Telefon-Nummer 0711-459 22659.

(Text: Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim)