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Informationen der Landesanstalt für Bienenkunde (2012)

Die Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim bietet unter der Telefonnummer 0711-459-22660 das sogenannte Varroatelefon an. Den Text dieser Ansagen finden Sie auch auf der Homepage der Landesanstalt.

Zusätzlich bieten wir Ihnen diese Informationstexte - mit freundlicher Genehmigung - an dieser Stelle ebenfalls an. Ein Vorteil davon ist, dass wir die Informationstexte quasi automatisch auch als RSS-Feed anbieten können. Mit einem entsprechenden Feed-Reader - oder einfach dem Mozilla Firefox Browser - können Sie diese Meldungen bequem abonnieren.

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Varroatelefon vom 20.04.2012

Wetteraussichten:
Nach dem warmen März sorgte der April bisher für kühle Witterung, was die Entwicklung der Vegetation nahezu zum Stillstand gebracht hat. Laut Wettervorhersage sollen die Tageshöchstwerte bis Ende April weiterhin unter 20°C bleiben – Nachtfröste sind keine mehr angekündigt. Stellenweise hat es etwas geregnet – andernorts herrscht starker Wassermangel.

Situation der Völker:

Varroatelefon vom 23.03.2012

Wetteraussichten:
Das Hoch Harry liegt über Deutschland und sorgt landesweit für Sonnenschein und Tagestemperaturen um die 20°C. Die sternklaren Nächte sind aber immer noch empfindlich kalt!
Diese Wetterlage soll sich zumindest bis Ende März halten.
Die Salweide hat hier in Hohenheim am 14.03. zu blühen begonnen und wird von den Bienen intensiv beflogen.
Die gesamte Vegetation entwickelt sich jetzt rasant und die normalstarken Völker entwickeln sich jetzt gut. Schwächlinge können unter den kalten Nächten leiden und unter Umständen Rückschläge erleiden.

Varroatelefon vom 03.03.2012

Letzte Woche haben die Bienen an wärmeren Standorten ihren Reinigungsflug gemacht. Stark gelblich-braun verkotete Beuten könnten ein Anzeichen von Nosemose sein – muss aber nicht. Oft handelt es sich nur um Durchfall.

Solchen Völkern sollte man aber auf jeden Fall besondere Aufmerksamkeit schenken! Sobald längerfristig günstige Wetterbedingungen zu erwarten sind sollten diese Völker genauer kontrolliert werden und ggf. verkotete Waben gegen saubere ausgetauscht werden.

Varroatelefon vom 09.02.2012

In der zweiten Jannuarhälfte wurde die milde Witterung durch den extremen Kälteeinbruch beendet. Zu diesem Zeitpunkt haben viele Völker schon mehr oder weniger stark gebrütet. In der letzten Durchsage vom 13. Jannuar wurde schon empfohlen den Futtervorrat durch leichtes Anheben zu prüfen. Wenn Völker bei dieser extremen und lang andauernden Kälte Brut wärmen müssen verbrauchen sie sehr viel Futter!

Schwache Völker werden jetzt nochmals auf eine harte Probe gestellt und man muss sich auf Verluste einstellen.

Varroatelefon vom 13.01.2012

Bis auf die Hochlagen sind die Bienen aufgrund der milden Witterung an vielen Standorten nicht wirklich zur Ruhe gekommen. An sonnigen Standorten sind die Bienen heute wieder bei 4°C geflogen.

Man kann davon ausgehen, dass nun auch schon viele Völker wieder mit dem Brüten begonnen haben. Wer bisher die Gelegenheit zur Winterbehandlung nicht genutzt hat kommt jetzt in der Regel zu spät! Eine Behandlung unter nicht optimalen Bedingungen ist aber immer noch besser als gar keine!

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