Skip to main content

Anfängerkurs "Bienenhaltung" 2010

Posted in

Wie in den letzten Jahren, so werden wir auch 2010 einen Anfängerkurs "Bienenhaltung" anbieten. Der Kurs richtet sich an alle, die an der Bienenhaltung interessiert sind und soll diese beim Einstieg in die Imkerei unterstützen. Der Kurs wird von Dr. Gerhard Liebig von der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim geleitet.

Es wird im Januar eine theoretische Einführung in der Universität Hohenheim geben. Im Jahresverlauf werden dann am Versuchsbienenstand auf dem Falkenberg praktische Demonstrationen durchgeführt.
Die genauen Termine des Anfängerkurses können Sie unserem Jahresprogramm 2010 entnehmen.

Sie können sich direkt bei Paul Heinzelmann (siehe Vorstand) oder über unser Kontaktformular anmelden.

Weitere Informationen (Termine, Kosten, etc.) entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer (PDF).

Der Anfängerkurs ist eine Initiative des Imkervereins Metzingen in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Württembergischer Imker e.V. und der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim.

AnhangGröße
Flyer_AnfKurs_2010.pdf43.54 KB

Anfängerkurs 2010

Schwarmkontrolle in der ersten Maiwoche

Anfang Mai Schwarmkontrolle, Drohnenbrutentnahme, Schröpfen
Ziel Vorbereitungen Fragen an die Teilnehmer Durchführung
 Stärke und Honigleistung der Völker beurteilen,
 Kippkontrolle,
 Schwarmzellen brechen,
 eventuell Drohnenbrut ernten,
 sanftes Schröpfen und Bildung eines Sammelbrut-ablegers,
 Umlarven Neun Tage vorher einen Sammelbrut-ableger bilden

• Wie schwer sind die Völker?
• Welches ist das schwerste, welches das leichteste Volk? Markieren!
• Wie stark fliegen die Völker?
• Welches am schwächsten, welches am stärksten? Markieren!
• Wie ist der Polleneintrag?
• Welche tragen viel, wenig, gar keinen Pollen ein?
• Teilnehmer auffordern, an den auffälligen Völkern den Honigraum von oben (ohne Raucher) zu kontrollieren und den Ausbau der Mittelwände und die Honigleistung zu beurteilen
1. Flugbetrieb beobachten, Gewichtskontrolle
2. Was geschah seit der letzten Demonstration?
3. Raucher anwerfen (lassen)
4. bei allen Völkern Kippkontrolle durchführen und eine Brutwabe mit ansitzenden Bienen (und eventuell die Drohnenbrutwabe [Befallskontrolle]) entnehmen
Vorgehensweise:
 Abheben des Honigraumes und Entfernen des Absperrgitters
 obere Brutraumzarge ankippen, Ausbau des Baurahmens beurteilen, Waben des Brutraumes nach Weiselbechern und Schwarmzellen absuchen, Wabe(n) mit viel verdeckelter Brut ansprechen
 wenn Volk nicht schwarmtriebig: Zarge aufsetzen, „angesprochene“ Wabe vorsichtig ziehen, sorgfältig nach der Königin absuchen (und absuchen lassen!) und in Magazin für Sammelbrutableger hängen, Mittelwand einhängen
 wenn Volk schwarmtriebig: angekippte Zarge zur Seite stellen, jede Wabe aus unterer Zarge ziehen, Bienen abschütteln, Schwarmzellen zerstören; dann obere Zarge aufsetzen und jede Wabe ziehen, Bienen abschütteln, Demonstration der „Spritzprobe“, Schwarmzellen zerstören; eine Wabe mit viel verdeckelter Brut nicht abschütteln und nach Zerstörung der Schwarmzellen und sorgfältiger Suche der Königin (überprüfen lassen!) in Magazin für Sammelbrutableger hängen, Mittelwand einhängen
 nach Schröpfen Absperrgitter auflegen und Honigraum wieder aufsetzen, dabei sein Gewicht beurteilen
5. einen schweren und einen leichten Honigraum öffnen, Waben ziehen, Spritzprobe, Honig schlecken lassen
6. wenn notwendig, zweite Honigraumzarge aufsetzen: (mit Stärke und Tracht begründen!)
7. bei dem vorbereiteten Sammelbrutableger Nachschaffungszellen brechen, Zuchtrahmen belarven und einhängen
Abschlussbesprechung:
 Wie ist der Zustand der Völker?
 Bin ich zufrieden? Was war wirklich notwendig zu tun?
 Wie werden sich die Völker weiter entwickeln?
 Was ist vor der nächsten Demonstration zu tun? (Schwarmkontrollen im Abstand von 7(-9) Tagen, Entnahme von Drohnenbrutwaben im Abstand von 2 Wochen, „Völkervermehrung in vier Schritten“ fortführen, zweite Schröpfung?)
 Wie entwickelt sich die Tracht? Wie sind die Aussichten auf eine Waldtracht?
 In welchem Zustand werden sich die Bienenvölker bei der nächsten Demonstration befinden?